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Special Exhibition at the Angular Momentum Time Gallery - L’Objet Africain

L’Objet Africain, Tribal Art Exhibition at the Angular Momentum Time Gallery April 06 to May 30, 2006

Das Tragen von Masken bei Ritualen ist ein Teil der afrikanischen, aber auch indigenen nordamerikanischen und polynesischen Religionen. Die rituellen Masken werden of im Verborgenen, unter heiligen Gesängen hergestellt. Trägt man sie, so sollen sie den Charakter eines Geistes annehmen, der der Gemeinschaft seine Kraft verleiht. Wie Höhlenmalerei zeigt, trug man schon in prähistorischen Zeiten Masken. Masken werden beim Erzählen von Mythen und Legenden verwendet, beim Heilen, beim Ackerbau oder Jagen, bei Begräbnissen oder Initiationszeremonien. Vor dem Anlegen (auch der Maskengewänder) konzentriert sich der Träger auf ihre Macht. Nachdem man sie benutzt hat, werden die Masken mit großer Sorgfalt aufbewahrt oder eventuell auch verbrannt.

Von allen Kontinenten besitzt Afrika die größte kulturelle Vielfalt. Sie sind beinahe zu zahlreich, als dass sie alle beschrieben werden könnten. Die ersten Staatengesellschaften entstanden in Afrika und Eurasien vor etwa 5000 Jahren. Während eines großen Teil der Zeit zwischen 3000 vor und 1500 nach Christus lebten die Afrikaner in kleinen, zwanglos organisierten politischen Gemeinschaften. Jede Gemeinschaft besaß ihre eigene Regierungsform, die den allgemein akzeptierten Gesetzten Nachdruck verlieh. In manchen Gemeinschaften lag die Macht in Händen von „ Geheimbünden“. Ihnen wurden geheime, übernatürliche Kenntnisse zugeschrieben. Die Entscheidungsträger verbargen sich hinter Körpermasken, die ihnen übernatürliche Urteilsmacht verliehen. Auch Frauen hatten ihre eigenen mächtigen Gesellschaften mit eigenem Geheimwissen.

 

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